DA UND VWA – KEIN GRUND ZUR PANIK

Die Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) bzw. die Diplomarbeit (DA) sind das große Schreckgespenst der Vorabschlussklasse. Doch die Arbeit kann etwas sehr Bereicherndes sein, schliesslich darfst du über das schreiben, was dich interessiert!

1. DIE VORWISSENSCHAFTLICHE ARBEIT (VWA)

Der Erwartungshorizont –
Was ist das? Wofür mache ich das?
Er dient dazu, herauszufinden, worum es in deiner Arbeit überhaupt gehen soll und ob du passende Quellen dafür finden kannst. Wichtig sind der Titel der Arbeit, denn dieser kann nicht mehr geändert werden, eine grobe Gliederung, das macht später die Recher-che leichter, und Leitfragen, diese kannst du nach dem Kernthema jedes Kapitels rich-ten. Für den Upload deines Erwartungshorizonts erhältst du einen Account. Nachdem du die entsprechenden Infos in das jeweilige Raster eingetragen hast, müssen dein/e BetreuerIn, die Direktion sowie der/die SchulqualitätsmanagerIn ihn absegnen.

Der Zeitplan
Wer vollkommen stressfrei arbeiten möchte, kann die gesamte Arbeit in den Ferien verfassen, doch auch im Herbst bleibt noch Zeit zum Schreiben, der Grundstein sollte dann aber schon gelegt sein. Wichtig ist der Überblick über deinen Terminplan inklu-sive Puffer für unvorhersehbare Vorkommnisse wie Krankheiten. Plane auch Zeit für Korrekturen ein. Spätestens nach den Semesterferien muss die Arbeit auf der gleichen Website wie der Erwartungshorizont hochgeladen werden und gebunden sein. Bedenke außerdem schulinterne Fristen.

2. DIE DIPLOMARBEIT (DA)

Teambildung und Themenfestlegung
Im Gegensatz zur VWA ist die DA als Teamarbeit gedacht, es ist also wichtig, dass ihr auf persönlicher sowie thematischer Ebene gut zusammenarbeiten könnt. Im Rahmen der DA arbeitet ihr häufig mit einem Unternehmen zusammen – manche wenden sich direkt an Schulen, auf andere müsst ihr als Team aktiv zugehen. Das genaue Thema wird dann gemeinsam festgelegt. Anschließend reicht ihr das Thema ähnlich wie den Erwartungshorizont der VWA ein.

Der Zeitplan
Idealerweise beginnt ihr Ende der vierten Klasse mit der Teambildung und Themenfin-dung, denn ihr müsst das Thema drei Wochen nach Schulbeginn der fünften Klasse ein-reichen. So könnt ihr über den Sommer auch schon zu schreiben beginnen, wichtig sind dabei regelmäßige Teamsitzungen und gegenseitiges Updaten. Allgemein gilt auch bei der DA: Planung ist alles. Anfang des zweiten Semesters muss die Arbeit dann auf der gleichen Website wie die Themenfindung hochgeladen werden und gebunden sein.

Auch bei der DA gilt: Planung ist alles. Solange du weißt, was du tust, kannst du dir deine Zeit frei einteilen. Berücksichtige auch stets die Möglichkeit von Krankheit, diver-sen Zwischenfällen – und dass du vielleicht auch einfach einmal eine Pause brauchst.

In den Weihnachtsferien findest du sicherlich einige TestleserInnen, die dir wertvolles Feedback geben können. Anschließend kannst du mit der Überarbeitung beginnen. An-fang des zweiten Semesters muss die Arbeit auf der gleichen Website wie die Themen-findung hochgeladen und gebunden sein.

SCHREIBEN. NUR WIE?

Tipps für den Schreibprozess

  • Du musst nicht am Anfang zu schreiben beginnen und die erste Version muss noch nicht perfekt sein. Achte nur darauf, gleich
    richtig zu zitieren – das erspart dir später eine Menge Arbeit.
  • Schreibe verständlich! Du bist ExpertIn in deinem Thema, das sind die meisten anderen nicht. Erkläre also in möglichst schnörkelloser Sprache, behandle deine LeserInnen aber auch nicht, als wären sie fünf Jahre alt. TestleserInnen sind hier eine große Hilfe.
  • Du weißt nicht weiter? Versuche das Thema mündlich zu erklären. Manchmal hilft auch einfach eine kurze Pause.

DAS BEGLEITPROTOKOLL NICHT VERGESSEN!

Das Begleitprotokoll wird gern vergessen, muss aber mit der ausgedruckten und gebundenen VWA bzw. DA abgegeben werden. Führe
es nach jedem Treffen mit deinem/deiner BetreuerIn. Vor der Abgabe kannst du es mit diesem/r abgleichen.