MATURA – WAS SAGT DAS GESETZ?

WANN DARF ICH ZUR MATURA ANTRETEN?

Jede/r, die/der in allen Fächern positiv abgeschlossen hat, darf zur Prüfung. „Nicht genügend“ mit einer Jahresprüfung bei der Matura ausbessern – das geht nicht mehr. Jetzt kann man vor der Matura eine Wiederholungsprüfung ablegen. Zugelassen ist auch, wer seine Diplomarbeit oder Vorwissenschaftliche Arbeit nicht abgegeben oder bestanden hat.

WELCHE HILFSMITTEL SIND ERLAUBT?

Es dürfen jene Hilfsmittel benutzt werden, die zuvor in der Schule erlaubt waren: In Mathematik sind das Taschenrechner oder Laptop, in Deutsch ist es das Wörterbuch in Papier- oder elektronischer Form. Die Autokorrektur muss ausgeschaltet sein.

WAS PASSIERT, WENN ICH BEIM SCHUMMELN ERWISCHT WERDE?

Die Schulleitung hat dafür zu sorgen, dass die Schülerschaft keine „unerlaubten Hilfsmittel“ verwendet. Wer elektronische Geräte behält oder beim Mogeln erwischt wird, der wird in diesem Fach nicht benotet und darf erst im Herbst zur Prüfung antreten.

WIE KANN MAN GEGEN EINEN FÜNFER BERUFEN?

Erst wenn alle drei Teile – VWA bzw. DA, mündliche und schriftliche Prüfung – absolviert wurden, kann ein Widerspruch eingelegt werden: in erster Instanz bei der Bildungsdirektion, in zweiter beim Bundesverwaltungsgericht.

WAS PASSIERT, WENN ICH VERHINDERT BIN?

Ist ein/e Maturant/in krank, so kann er/sie zu den Ersatzterminen im Herbst oder Winter antreten. Sollte eine Person noch während des Haupttermins gesund werden, ist ein Einstieg in die laufenden Prüfungen jederzeit möglich.

Solltest du noch weitere Fragen haben, dann kontaktier uns! Dein Schulrechtsnotruf der Schülerunion – 24/7 für dich erreichbar.

T: 01/406 58 40
M: schulrecht@schuelerunion.at

Rhetorik Champion

Die mündliche Prüfung stellt die letzte, aber nicht zu unterschätzende Hürde zur Matura dar. Mit ein paar kleine Tricks kann man die Prüfungskommission beeindrucken:

  • Eine gute Vorbereitung inkl. Prüfungssimulation gibt dir (Selbst-)Sicherheit.
  • Gewinne die Aufmerksamkeit der Zuhörenden und behalte sie, indem du Sätze wie „Ich will Ihnen heute etwas erzählen“ vermeidest.
  • Bilde kurze, verständliche Sätze anstatt langer Schachtelsätze.
  • Aufrechtes Stehen ohne verschränkte Arme und allzu wilder Gestik vermittelt Selbstbewusstsein.
  • Sprich langsam und deutlich!
  • Durch das Einlegen von Sprechpausen können Zuhörende besser folgen und du hast Zeit, über den nächsten Satz nachzudenken.